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Skelmir – Mein Turnierpferd

Mein Turnierpferd begleitet mich inzwischen schon seit einer sehr langen Zeit, und er war nicht nur mein Kinderpferd, sondern auch mein treuer Begleiter während der Jugend- und Juniorenklasse bis hin zur Erwachsenenklasse. Dass Skelmir mal ein (oder besser gesagt mein) Turnierpferd werden würde und ich mit ihm mal so viele Erfolge würde sammeln können, daran hatte zunächst niemand geglaubt.

Kennen gelernt habe ich Skelmir 2005. Es war bis dahin nie geplant gewesen, ein eigenes Pferd zu besitzen. Doch manchmal hat das Leben einen anderen Plan. Ich hatte auf den Hof von Familie Hörnchen eine Reitbeteiligung und nutzte jede freie Minute, um Zeit mit meinem Reitbeteiligungspferd Vikingur zu verbringen. Die damalige Besitzerin von Skelmir, die ihr Pferd auf dem Hof zu stehen hatte, wollte aufgrund der Aufnahme eines Studiums ihr Pferd abgeben und hatte sich in den Kopf gesetzt, dass ich dafür die richtige Person sei. So bin ich (nach etwas Überzeugungsarbeit bei meinen Eltern) zu meinem ersten eigenen Pferd gekommen, einem damals dreigängigen, nicht ganz einfachen und ziemlich schreckhaften Pferd zwar, und doch sollte er mir ganz alleine gehören. Einfach fantastisch. Doch wie wird nun aus meinem eigenen Pferd mein Turnierpferd?

2005 sah ich bei der DJIM zu, die nicht weit von meinem Wohnort stattfand. Die schönen Ritte auf den anmutigen Pferden mit wehenden Mähnen begeisterten mich, und seit dem ließ mich der Traum nicht mehr los, auch mal bei einem Turnier reiten zu wollen (und den gut behüteten Wunsch zu hegen, vielleicht sogar mal in den Genuss zu kommen, eine Ehrenrunde reiten zu können). Der Weg dorthin sollte kein leichter werden, und sollte sehr viel Zeit, Arbeit und Geduld in Anspruch nehmen. Denn Skelmir hatte bei Turnierbesuchen mit seiner ehemaligen Besitzerin nicht gerade geglänzt und dazu trabte er einfach in allen Lebenslagen!

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Große Baufortschritte am WM Gelände

Diese Woche ist am WM Gelände auf der Trabrennbahn des Pferdesportparks Karlshorst viel passiert. Nicht nur geht der Bau des inklusiven Pferdesport- und Reittherapiezentrums mit großen Schritten voran (nächste Woche Donnerstag wird schon Richtfest gefeiert), sondern es wurde Anfang der Woche auch der erste Spatenstich für den Bau der neuen Trainingsovalbahn gemacht. Diese wird innerhalb der Trabrennbahn gebaut und ist vom Messebereich frei ersichtlich für die Zuschauer. Man kann nun auch außerhalb des Stadions den Sportlern um Pferd und Reiter ganz nah sein und beim Training zugucken.

Am Donnerstag haben wir auch die FEIF um Vizepräsident Doug Smith und Sportdirektor Jean-Paul Balz in Berlin begrüßen dürfen, die sich ein Bild von dem WM Gelände und den Baufortschritten gemacht hat. Sie zeigten sich sehr zufrieden mit dem Planungsstand und wir haben gemeinsam alle Fragen und offenen Punkte klären können.

      

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Hilmir – Mein Lieblingsschulpferd

Hallo, ich heiße Finja und bin 11 Jahre alt. Heute erzähle ich euch die Geschichte von meinem Lieblings-Schulpferd. Meine Liebe zu den Islandpferden habe ich vermutlich von meiner Mama geerbt, denn ich bin schon geritten als ich noch bei ihr im Bauch war und wurde seitdem von klein auf mit in den Stall genommen. Als ich dann ein paar Monate alt war, saß ich, zusammen mit Mama, zum ersten Mal auf ihrem Isländer. Ab da war dann wohl mein Motto: Das Glück dieser Erde liegt auf dem Rücken der Islandpferde.

Bei uns im Reitverein werden die Reitstunden erst ab dem Alter von acht Jahren angeboten, und zwar aus dem Grund, weil man in der Lage sein soll, das Pferd selbstständig fertig zu machen, das heißt im Offenstall sein Pferd aufhalftern und herausführen, anbinden, putzen, satteln und trensen. Aus diesem Grund musste ich die Zeit, bis ich alt genug für die Reitstunde war, mit Mamas Reitlehrerkünsten überbrücken. ;-) Erst hat sie mich geführt, später longiert und irgendwann konnte ich endlich alleine reiten. Da das Annehmen von Anweisungen der eigenen Mama oft nicht so gut funktioniert wie von Fremden, war es gut, das ich im Alter von acht Jahren endlich in die "offizielle" Reitstunde durfte.

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